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An die lebenden Toten

Vampirgeflüster

SARG

Stimmen der Nacht

Begrüß den Tod

Lustvolle Fantasie

Pädophile Abartigkeit



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Copyright by Alexander Haid








An die lebenden Toten


Es ist kein Sinn in deinem Streben,
dein Tun hat weder Kopf noch Hand,
du führst ein ödes, welkes Leben
in einem toten, kalten Land.


Was du gebaut ist längst zerfallen,
hast morschen Stein auf Stein gestellt,
in deinen leere, stillen Hallen
hat niemand sich zu dir gesellt.


So ziehst du einsam deine Runden,
im Sumpf den du für dich durchstreifst,
dort wirst du niemals mehr gefunden,
da du nicht wächst, nicht blühst, nicht reifst.


Am Ende geht es dir wie allen,
verreckst in deinem Blut und Kot,
die nicht mehr aufstehn, wenn sie fallen,



Vampirgeflüster


Ein kalter Hauch,
trockenes Blut ergießt sich über sein Gesicht,
Tränen gleichend.


Ein schummriges Gefühl in seinem Magen,
quält ihn, macht ihm Angst und streckt ihn schließlich,
Durst der nicht zu stillen ist.


Er muss hinaus.
raus in die tiefschwarze Nacht
und wird von Tausenden beobachtet.


Geräusche, Huschen in den Büschen,
das Heulen von Eulen,
plätschernde Bäche hinab in das Grab des Bettes.


Er war angekommen und riss sie,
die bereits schlafend in einer Kutsche darlag
und nur auf seine trockene Kehle wartete.


Sie war leer und sein Durst gestillt.
So flog er Heim, schlief
und riss wohl am nächsten Tag abermals


sind schon im Leben mehr als tot.



SARG


Hast mich losgelassen
Und nun habe ich mich verloren
Wie konntest du mich so lange hassen
Fühl mich wie verstorben


Es tut immer noch weh
Und jeden Tag soviel mehr
Bitte, mein Herz, bitte bitte geh
Und doch fehlst du mir noch immer so sehr


Ein Grab hast du mir gegraben
Und soviel Schuld für uns empfunden
Warum konntest du nichts ehrlich sagen
Hast unsere Seelen nur geschunden


Du wolltest für mich alles riskireren
Mich niemals verlieren oder aufgeben
Und doch musstest du soviel lügen
Dabei versprachst du mir ein Leben


Mein Kopf ist leer und mein Herz ist tot
Weiß nicht wo ich bin oder atmen kann
Nur mein Arm ist immer noch rot
Schließe meine Augen, was machst du dann


Du warst ein Teil von meiner Welt
Und begannst auf sie einzuhämmern
Du warst alles was etwas zählt

Habe so lange gewartet in meinen Trümmern


Und jetzt hast du den Sarg geschlossen


Stimmen der Nacht

Gehe in der Nacht allein inden Wald und höre nur die Stimmen der Natur!
Sieh dich um, wie sich die Blätter im kühlen Nachtwind bewegen und achte auf deinen ruhigen Atem
Nach einer Zeit wirst du merken es wird sich ein kalter Schmerzhafter Angstzustand in dein Gemüt
schleichen und an deinem Gebein zerren! Konzentriere dich auf deine inneren Angstschreie, leg sich hin
und warte bis du vor lauter Angst langsam und quallvoll dahinwegitierst!

Nun kann man wieder einmal zitieren, es ist nicht alles so wie es im ersten Eindruck zu scheinen vermag!



Begrüß den Tod

Hier stehe ich nun, auf der Brücke
und bin von zu hause abgehauen,
konnte nicht mehr weck schauen.
Ob jemals, in meinen Herzen es verschwindet, die Lücke?


Weswegen kannst du mir nicht vergeben?
Hab doch gesagt, es tut mir leid
Denkst du nicht, ich verdiene etwas Mitleid?
Ich liebe dich und wollte mit dir Leben.


Ich höre den Zug kommen,
will unbedingt springen
konnte dich nicht umstimmen
Die Tat bleibt immer in deinem Gewissen


Zu spät ist es jetzt
Meine Füße heben von Boden ab
Bald liege ich in einen Grab
Ich hab euch doch nur verletzt



Lustvolle Fantasie
Zuckend schwimmen
meine Gedanken zu dir hin -
Du verknotest sie ins Himmelblau
und hängst bunte Wimpel dran.


Ich möchte mich auf deine Ohren setzen
und mit den Beinen schaukeln.
Du verjagst mich nicht – stattdessen -
Versuchst du mich zu fangen, wie einen bunten Schmetterling.


Verrückt zu sein mit deiner Zärtlichkeit
in wilden Reigen tanzen;
An deiner Lust ertrinken fast und mich
dann retten lassen von einer deiner Wimpern


Deine Flügel schaukeln im Wind
meiner wahnsinnigen Seele.
Komm! Lass dich treiben in ihr,
mit mir – liebestoll.


Will dich anfassen und umfliegen,
lieben, lassen und liebenlassen -
Tobend auf dir der Gier verfallen, bis
unsere Gefühle blühen wie irrsinnige Blumen.


Ich pflück dir einen Strauß davon -
Du stellst ihn in dein Augenfenster und
wenn ich dann gehend einen Blick zurückwerfe,
sehe ich: du freust dich schon wieder auf mich!



Pädophile Abartigkeit


Deine sanften weißen Beine
Lassen die Verheißung folgen
Unbehaart und unverdorben
Nur wir zwei sind hier alleine

Meine Lippen wandern fordernd
Diesem einen Ort entgegen
Lust durchflutet jedes Denken
Triebe brennen heiss und lodernd

Küssend, kosend, voller Liebe
Wandert meine Zunge über
Deine wunderbaren Füße
Bin der Sand im Lustgetriebe




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