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Melodien im Mondzenith (2.7.2007)

Die Nacht, als der Mond zu mir sang (2.7.2007)

Verlangen (10.5.07)

Wortsinn (27.4.07)

About Kate (26.4.07)

Harte Zeiten (15.4.07)

Todessehnsucht (2.4.07)

Seelenrealitätsträumerin (25.2.07)

Du bist N (14.2.07)

Für nie mehr und ewig (12.2.07)

Freiheit, irgendwann anders? (9.2.07)

Chaos, Baby... (29.1.07)

The joy in my life (14.9.06)

Tausend kleine Tode (9.8.06)

Vor einem Jahr/Tiefes schwarzes Loch (12.6.05)

~~~

Copyright by Kathrin Baumgartner



Melodien im Mondzenith

Ich lieg im Gras,

nass vom Regen der Nacht,

der meine Haut benetzt,

ungefragt, und doch willkommen.


Meine Augen hab ich zu

und Regentropfen laufen mir in den Nacken,

ein kalter Schauer durchfährt meinen Körper,

als wär ein Geist in mich gefahren.


Wenn der Regen inne hält

und die Wolken preisgeben, was mir so sehr ans Herz gewachsen,

dann singt mein Gefährte der Mond

ein wunderschönes Lied für mich.


Jede Nacht leg ich mich nieder, um hier zu warten,

und zu hoffen und Stoßgebete zu schicken,

dass mir mein Gefährte der Mond

für immer treu sein wird.


Immer wieder kommt er zu mir,

seit vielen Nächten immerda,

singt nur für mich und keine andere,

und ich glaubs ihm jede Nacht aufs neue.


Die gleiche Melodie, seit Monden und auch heute wieder,

er singt, er würd mich nie verlassen, immer für mich scheinen...

und wenn er eines Tages nicht mehr ist,

werd ich mit ihm untergehn.




Die Nacht, als der Mond zu mir sang


Als hätt ich seit Tagen nicht geschlafen,

wandle ich ziellos in der Nacht,

denke an DIESEN und JENE...

und ich seh das Ziel nicht mehr.


Ein ruheloser Geist,

steht unterm Sternenzelt,

der Mond scheint mir ins Gesicht....

und ich weiß nicht wohin.


Die Tage gehen ins Land,

meine Zukunft ist ungewiss,

ich sperre meine Gefühle weg...

und will nicht weiter dran denken.


Mein Puls rast,

mein Herz schlägt tausendmal schneller als es sollte,

der Schmerz wird unerträglich...

und ich glaub, meine Seele geht in Flammen auf.


Wenn ich an morgen denke,

ich seh ein Scherbenmeer,

meine Haut trägt tiefe Wunden...

und ich glaub das Herz blutet am meisten.


Was die Zukunft bringt,

steht in den Sternen am Himmelszelt,

ich glaub ich bleib hier noch ein wenig stehen...

und der Mond scheint heut nur mir.





Verlangen


Ich schwebe.

Ich bin Fleisch

und doch

nicht gefestigt.


Ich falle.

Ich bin Regen

und doch

gleite ich

nicht

durch deine

fordernden Finger.


Ich liege hier

und warte

auf deinen Kuss,

der ewig

und doch niemals

auf meinen

Lippen brennt.


Ich träume

von der Vollkommenheit.

Im Allgemeinen aber

von dir.


Ich drehe

einen Film,

in meinem Kopfkino

herrscht Chaos.

Wo ist mein

Hauptprotagonist, wo

bist du?


Film ab!

Wo

ist dein Mund

auf meiner Brust?

Wo ist

deine Hand

auf meinem Schenkel?

Und wo die

andere?


Nimm mich

mit,

leg mich

nieder,

lass mich

träumen,

schweben,

ich lasse mich

fallen.

Mach dass

sich die Wände

drehen.


Noch ein Glas

Wein,

ein Glas vom

guten,

teuren

Roten.

Morgen erzähl ich's dem Frühling.



Wortsinn


Es beginnt im Herzen,

wandert in den Kopf,

durch den Magen

und die Kehle.


Lähmend wie eine Krankheit,

befreiend wie ein Schrei in die Nacht,

bedeutender als Tausend anderer Worte

und immer einzigartig.


Einmal spannend wie ein Krimi,

dann nervenaufreibend wie ein seltenes Ereignis,

aber auch bewegend wie eine Ansprache,

oder traurig wie der Tod.



About Kate


Als ich am wenigsten damit rechnete,

kamen die Horden über mich hereingebrochen

und zerfetzten meine Kleidung, so wie meinen Körper

und auch meine Seele, die ziellos herumirrte.


Meine Seele gab den Kampf nicht auf

und suchte sich einen neuen Körper,

der stärker war als der erste und regenerierte sich,

bis ich bereit war, mich zu rächen.


So wie meine Zeit gekommen war,

stellte ich mich gestärkt in den Weg der Horden

und durchtrennte ihre Kehlen mit gekonnten Schnitten,

auf dass ihnen niemals mehr ein böses Wort entkäme.



Harte Zeiten


Feind meiner selbst,

ich geb' mich dir hin.

Feind in meinem Kopf,

Gegenwehr hat wenig Sinn.


Ich lasse mich fallen,

Schreie hallen

in die Nacht und ich denke,

hörbar.


Ob ich weine oder lache,

dein Interesse gilt nicht mir.

Ich weiß, ich geh dir auf die Nerven,

aber ich sehne mich nach dir.


Du setzt die Klinge an deinen Arm

und mir an die Kehle,

stellst mich vor die Entscheidung,

ob ich mein oder dein Leiden wähle.


Halt mich,

fleh' ich.

Doch du denkst nicht daran,

nur an dich.


Ich verstehe es

und leide Höllenqualen.

Ich akzeptiere es

und bezahle mit meinen Gefühlen.


Du ziehst mich an dich,

drückst mich wieder weg

und ich wühle im Dreck

deiner Seele.


Ich verstehe,

es ist besser für uns beide,

aber erwarte nicht von mir,

dass ich still weiterleide.


Ich lass dich meine Tränen kosten,

ich lass dich spüren,

dass du nie mehr alleine sein wirst,

damit du dich nicht verirrst.


Vergiss mich

für eine Zeit,

aber vergiss nicht,

sie wird auch vergehen.


Wie wird es weitergehen?



Todessehnsucht

Ich sah dich dort liegen, ruhige Miene, Körper entspannt.

Der Tod war dir nicht anzusehn.

Es sah aus als würdest du schlafen,

Engel der Nacht.



Doch als ich deine Wange sanft berührte, kalt und starr fühlte sie sich an,

liefen Tränen über mein Gesicht.

Der Schmerz in meiner Brust kehrt immer wieder,

Engel der Nacht.



Jetzt liegst du unter der kalten Erde, ich wünschte,

sie hätten dich verbrannt,deine Asche verstreut.

So leg ich mich jede Nacht bei dir nieder,

Engel der Nacht.


Im Traum seh ich dich jede Nacht wieder,

du kommst zu mir und nimmst meine Hand.

Du tanzt mit mir in der Dunkelheit, bis das weiße Licht uns überrascht.

Ich wache dann auf, tränenüberströmt, und wünsch mir,

hol mich zu dir, Engel der Nacht.




Seelenrealitätsträumerin

Seele sieht in den Spiegel,
sieht vor ihr ein verweintes Gesicht,
sieht hinter ihr nur Chaos
und neben ihr niemanden stehen.



Seele geht spazieren,
sieht vor ihr einen großen Fluss.
sieht hinter ihr ein großes Feld
und neben ihr nur kalte Luft.



Seele schaut in den Himmel,
sieht über ihr die Sterne und den Vollmond,
spürt unter ihr das nasse Gras
und auf ihrem Gesicht nur ihre eigene Hand.



Realität geht in die Küche,
sieht vor ihr den vollen Aschenbecher,
sieht rechts von ihr dreckiges Geschirr
und hinter ihr keine Zukunft.



Realität geht in ihr altes Kinderzimmer,
sieht im Schrank lauter leere Bierflaschen,
sieht unterm Tisch lauter leere Weinflaschen
und sieht,dass sich nichts ändern wird.



Eines Tages geht Träumerin vor die Tür,
sieht neben ihr zwei große Taschen,
sieht vor ihr einen Neuanfang
und hinter ihr die Sintflut.




Du bist N


Du bist über alle Maßen beliebt
Du bist die, die nichts auf andere gibt.

Du bist eine, der die Welt gehört.

Du bist eine, die ohne Skrupel Egos zerstört.


Du weißt dass du besser bist als sie.
Du weißt, jemand wie dich kriegen sie nie.

Du weißt, was andere über dich denken.
Du weißt, sie lassen sich alle von dir lenken.


Du kannst keine Konkurrenz gebrauchen.
Du glaubst, du kannst in ihre Seelen tauchen.
Du glaubst, du könntest sie alle durchschauen.
Du lässt sie keine Abwehr bauen.


Da hasst die, die gegen dich sind.
Du hasst die, die anders sind.
Du hasst die, die dich kennen wollen.
Du hast die, die sich stürzen sollen.


Du bist reich und schön und begehrlich.
Du bist, denkst du, für alle unentbehrlich.

Du bist der glücklichste Mensch auf der Welt.
Du bist jemand, der große Stücke auf sich hält.


Du bist N.



Ich bin über alle Maßen überrascht.
Ich bin die, die über dich lacht.
Ich bin eine, die nichts von dir hält.
Ich bin eine, die deine Sonnenstunden zählt.


Ich weiß, dass niemand über dem anderen steht.
Ich weiß, wie es den anderen neben dir geht.

Ich weiß, was andere wirklich von dir denken.

Ich weiß, auch dein Stern wird sich gen Boden senken.


Ich kann Leuten wir dir nicht in die Augen schauen.
Ich könnte Leuten wie dir nie im Leben vertrauen.
Ich kann sehen, du spielst mit falschen Karten.

Ich kann sehen, sie werden nicht länger warten.


Sie hassen dich, weil du nur für dich alleine spielst.
Sie hassen dich, weil du ihnen die Bühne stiehlst.
Sie hassen dich, weil du keinem eine Chance lässt.

Sie hassen dich, weil du ihre Gefühle verletzt.


Du bist jetzt, einsam, allein, wurdest einfach ersetzt.
Du dachtest, jemand hält dir einen Platz besetzt
.
Du bist der unglücklichste Mensch auf der Welt.
Du merkst, dass es etwas anderes ist, was wirklich zählt.


Du bist N.



Für nie mehr und ewig

Ich denke an uns.
An vergangene Zeiten

Weißt du noch, der erste Kuss?

Ich weiß nicht mehr wann,
das Datum, aber nicht den genauen Moment.
Ich wünsche dich mir manchmal zurück.


Die Zeit hat deine Wunden geheilt.
Hast du dich jemals gefragt, wie es mir geht?

Du dachtest ich hätte keine Wunden.


Manchmal höre ich noch unser Lied,
Lied unserer Liebe.

Geht dir das Selbe durch denk Kopf wie mir?

Wirf alles weg, gib mir die Schuld dafür.
Wo ist das Band, das uns zusammenhielt?

Ich kann dich nicht vergessen.

Du gehst an mir vorbei.
Die Vergangenheit, wie ausgelöscht.
Ich kann dich irgendwie verstehen.

Ich sitze an dem Ort, wo wir uns kennen lernten.
Vielleicht kommst du ab und zu hier her.

Denkst du dann kurz an uns?

Es tut nicht weh, nur weil du mich nicht mehr küsst.
Es tut weh, weil du nicht mehr mit mir lachen kannst.
Ich habe einen Freund verloren.



Freiheit, irgendwann anders?

Es ist immer noch wie ein Traum,
aber bittere Realität.

Es ist immer noch alles so ungewiss,
aber die Zeit rennt unaufhaltsam weiter.

Es ist immer mehr in die Nähe gerückt,
aber die Vergangenheit will und will nicht ruhen.

Es ist immer noch das selbe bedrückende Gefühl,
aber niemand vermag es, dich davon zu befreien.

Es ist immer noch der Widerhall ihrer Stimmen in deinem Kopf,
aber du weißt eigentlich, dass du stärker bist als sie.

Es ist immer noch der gleiche Ort,
aber du siehst ihn mit anderen Augen.

Es ist immer noch der gleiche Trott,
aber du hast ihn schon lange satt.

Es ist immer noch so weit entfernt,
aber du hoffst darauf, dass es irgendwann soweit sein könnte.

Es ist immer noch wie ein Traum,
aber bittere Realität.



Chaos, Baby...

jeden tag fügt ihr den menschen die ich liebe und brauche leid zu....
ich frage mich warum ich euch nicht allen gewaltig in den arsch trete...
wahrscheinlich weil ich selbst niedergeschlagen auf dem boden liege...
blutend, weinend...
herrgott tut der geschmack von warmen blut im mund gut....
tut so verdammt gut....
weckt die lebensgeister....
erinnerungen....

Stille, kaum gekannte Ruhe. Ich liege auf meinem Bett und versinke in Träumen über DIESEN und JENE.
Erinnerungen, die nicht nur schöne Gefühle wecken, Erinnerungen an die Vergangenheit.

Ich atme ein, atme aus, fühle wie sich mein Brustkorb hebt und senkt, höre zeitweise sogar mein Herz schlagen. Als mich ein Blitz durchfährt, ein Blitz der Erinnerung. Plötzlich höre ich zwei Herzen schlagen. Das eine gehört mir und das andere...Der Blitz verlässt meinen Geist so schnell wie er gekommen ist, bevor ich den Gedanken zu Ende denken kann.

Der zweite Herzschlag ist verstummt, dafür schlägt meines jetzt umso schneller, es scheint, als würden 2 Herzen in meiner Brust schlagen, im völligen Gleichklang. Meine Lippen beginnen zu brennen, meine Hände zu kribbeln und mein ganzer Körper fühlt sich leer und schwer wie ein Stein. Ich weiß woher es kommt.
Die Sehnsucht hat mich fest im Griff.

Die Lippen wollen geküsst werden, die Hände sich um eine Taille schließen und der Rest von mir will sich fallen lassen und leicht fühlen. Meine Gedanken schweifen ab, zu dem schnellen Schlagen gesellt sich ein Schmerz in der Brust, so verreinnahmend, dass ich mich schon lange nicht mehr dagegen wehre und wie gelähmt erscheine. Versuche, den Schmerz wegzuatmen, schlagen fehl und es gelingt mir nicht, es abzuschütteln. Verachtung und Verzweiflung mischen sich mit Machtlosigkeit und innerer Unruhe.

Ich beginne zu beben, zu verkrampfen, innerlich zu explodieren. Wie festgeschnallt auf einer Bahre, geknebelt und allein. Der Mund will Worte formen und schreien, die Hände wollen wild gestikulieren und die Beine wollen alles Umstehende zertreten. Die Wut will raus und kann es nicht.



The joy in my life


tausend kleine nadelstiche
ein schmerz
verspürst du auch kein leid


tausend kleine nadelstiche
ein blick
verspürst du plötzlich wärme und zufriedenheit

tausend kleine fragen
ein blick
in die augen voll mit
tausend kleinen fragen
und ungewissheit

tausend kleine fragen
ein kuss
auf die lippen die
alle antworten tragen
und die ewigkeit



Tausend kleine Tode


Tausend kleine Tode
sterbe jeden Tag ich, leidend
Nach der starken Hand lechzend,
die einzig und alleine es vermag,
meinen Verlangen Herr zu werden....

Tausend kleine Tode
bereitet mir jeden Tag, wohlwissend,
die Sehnsucht nach der starken Hand...

Tausend kleine Tode
stirbt mein Körper, zerschellend
an den scharfen Klippen
des weiten schwarzen Abgrunds...

Tausend kleine Tode
stirbt mein Herz , rasend
beim Gefühl der Meinen, verschmelzend
mit der rettenden starken Hand....



Vor einem Jahr/Tiefes schwarzes Loch (12.6.05)


Ich gab mir einst das Versprechen
Alle Regeln zu brechen
Alle Wege zu suchen
Jedes Blatt zu wenden
Und dabei nicht diese Welt zu verfluchen.

Einst war ich Glücklich
Heute bin ich nur mehr ein Schatten meiner selbst
Der ohne Licht nicht Leben kann.

Gib der Gerechtigkeit eine Chance
Denn der Friede ist noch weit
Irgendwie wird alles schlechter
Doch die Wunden heilt die Zeit.

Hast mit deinem Herzen
Du die Schmerzen
gesehen?
Hast du versucht wie besessen
Die Schmerzen
zu vergessen?
Hab beides versucht
hab beides nie geschafft
Hab auf diese Welt geflucht
Und mich wieder aufgerafft.
Hab Fehler gemacht
Darüber gelacht
Darüber geweint
Im Schmerz vereint.
Liebe dein Leben
Auch wenn es dich nicht gut behandelt
Vergiss nicht dein Leben
Kannst du Fehler vergeben?
Mein Herz ist stark
Mein Kopf ist es auch.
Und was ist mit dir?
Der Mensch der nicht wagt
Kann auch nicht verlieren.
Der eine mit schwachem Herz
Betäubt seinen Schmerz
Auf seine Weise.
Er versteckt sich im dunkeln
Um keinen Schatten zu werfen.
Er steht vorm Abgrund
Er springt...
Und alles ist gut.
Alles nimmt ein Ende nur der Mensch nimmt keins.

Wenn es wirklich stimmt, dass in der Stunde des Todes das ganze Leben noch einmal an einem vorbeizieht,
dann will ich nicht sterben.

Wie viel kann ein einzelner Mensch ertragen?
Kann er weghören und seine Gefühle einfach
Ausschalten?
Ich konnte nie mehr als weghören...
Und du?

Hat dir schon mal einer gesagt,
dass du der schönste, liebste, sympathischste
Mensch auf der ganzen Welt bist?
Mir auch nicht.

Also schließt euch zusammen und gebt
der Einsamkeit keine Chance.
Tretet gemeinsam in diese kalte Welt
Und wärmt euch gegenseitig.
Steht ihr allein
Wärmt euch nur die Sonne.
Und ihr werft einen Schatten.

Du wirfst einen Schatten
Alles und jeder der einen Schatten wirft
Existiert
Und hat ein Recht darauf.



Wer bin ich eigentlich?
Sagt es mir nicht
Denn ihr wisst nicht um meine Gedanken.
Drängt mich nicht in eine
Kategorie von Mensch
Dazu habt ihr alle kein Recht.
Ich lasse mich nicht verdrängen.
Auch wenn ihr mich verdrängt.
Ich bin allgegenwärtig.
Und werfe meinen Schatten.

Alle Menschen werfen einen Schatten.
Und wenn die Sonne einmal nicht aufgeht?
Was berechtigt einen Menschen
Über einen anderen zu urteilen?

Sieh dich in den Spiegel
Siehst du dein Spiegelbild?
Jeder Mensch hat ein Spiegelbild.
Auch wenn es manchmal nicht wahrgenommen wird.

Ich bin allgegenwärtig.
Ich werfe meinen Schatten
Wenn die sonne scheint
Ich ziehe meine Kreise
Im ruhigen Gewässer
Ich besitze auch ein Spiegelbild
Und ich besitze meine Würde.
Nichts auf dieser Welt macht dich
So unvergleichlich.

Hast du schon mal daran gedacht
Alle dem ein Ende zu setzen?
Den FINAL CURTAIN
Fallen zu lassen?
Damit endlich alles ein Ende hat?

Manche tun es
Manche haben nicht den Mut dazu.
Mut?
Viele Haben es schon getan
Andere wurden davor gerettet.
Gerettet?


Liebe deinen Nächsten.
Wenn einer dir einer eine Ohrfeige gibt
Halt ihm die andere Wange auch noch hin.
Das was früher richtig galt,
ist heute nur mehr eine Farce.
Wenn dir einer eine Ohrfeige gibt
Dann schlägt man ihn zusammen.

Gib der Einsamkeit keine Chance
Teamwork ist gefragt
Team?

Gib der Einsamkeit keine Chance
Zusammenhalten in den schweren Stunden des Krieges und Terrors.
Zusammenhalten?

Gib der Einsamkeit keine Chance
Leben und Leben lassen, um das Gleichgewicht nicht zu stören.
Gleichgewicht?

Gib der Einsamkeit keine Chance
Lasst uns gemeinsam stark sein, damit die Hoffnung leben kann.
Hoffnung?

In diese kalte, grausame Welt sollte man keine Kinder setzen...
Kinder?

Die Kinder von HEUTE, die wir GESTERN selbst einmal gewesen sind werden uns MORGEN gewaltig auf den Kopf scheissen!


Hast du schon mal drüber nachgedacht
Einmal im Leben Gedanken gemacht
Warum es so kalt ist hier?



Ich laufe gegen eine steinerne Wand, auf der einen Seite stehen viele Menschen. Sie lachen, sie sind mit sich und ihrem Leben zufrieden. Sie sind selbstbewusst und machen sich keine Gedanken, darüber, dass sich das am nächsten Tag wieder ändern könnte.

Auf der anderen Seite stehe ich, ganz allein. So traurig es auch ist, aber ich stehe dort und versuche über die Mauer irgendwie drüber zu klettern. Mit all meinen Kräften, Lidschatten, Make-up, Charme und Coolness, ganz locker und lässig, so wie sie.

Dann ist da eine Tür. Eine schwere Holztür, aber sie ist einen kleinen Spalt geöffnet.

Ich gehe hin, will sie weiter aufdrücken, um auf die andere Seite zu gelangen. Fast habe ich es geschafft...

Auf einmal drücken die da drüben die Tür wieder zu. Die wollen mich nicht hinein lassen, sie wollen mich nicht bei sich haben!

Ich frage:“ Warum lasst ihr mich nicht zu euch??! Was hab ich denn getan, hab ich etwas falsch gemacht?“
Ein Stimmengewirr von der anderen Seite tönt zu mir herüber. Sie schreien durcheinander, über die Mauer, anstatt einfach die Tür für mich zu öffnen.
Sie schreien, sie schimpfen, sie lachen (über mich?).



Du kommst nicht zu uns, du bist anders, nicht wie wir, ganz einfach!
Du kannst es nicht...
Du weißt nicht wie...
Du bist so...
Du bist nicht so wie...
Das ist so...
Wir können dich nicht bei uns haben, du bist nich so wie wir. Du würdest unseren schönen Schein nur kaputt machen, mit deinen ganzen hässlichen Makeln.

Weißt du, wie es ist, wenn du den ganzen Tag diese Worte in Kopf hast? Immer und immer wieder:

DU BIST HÄSSLICH!
GEH WEG!
WIR WOLLEN DICH NICHT!
DU BIST NICHT WIE WIR!
HAU AB DU BLÖDE KUH!
VERSCHWINDE!
SCHLEICH DI!
BLÖDEKUHBLÖDEKUHBLÖDEKUH!
DU BIST NICHTS WERT!
WIR WOLLEN NICHTS MIT DIR ZU TUN HABEN!

GOTT VERDAMMT WAS WÜRDEST DU TUN?
SIEH IN DEN SPIEGEL UND SAG MIR WAS DU SIEHST! WAS SIEHST DU DU BLÖDE HÄSSLICHE KUH! DU BIST ES NICHT WERT! KEINER LIEBT DICH!

DENK AN DIESE GOTTVERDAMMTEN WORTE UND SAG MIR WAS DU SIEHST!
WASWASWAS NUR?

SIEH IN DEN SPIEGEL UND SAG DIR DIESE WORTE SELBST IND GESICHT!
Dann siehst du einen vor dir stehen , der dich beschimpft. Mach es jeden Tag. Du fühlst dich irgendwann so mies, dass du dich fragst:
ICH WEISS WARUM MICH KEINER MAG! ICH BIN HÄSSLICH BIN ES NICHT WERT GELIEBT ZU WERDEN! ICH BIN SCHLECHT UND TOTAL UNCOOL!

UND AUF EINMAL STEHST DU AUF MEINER SEITE. UND DU WILLST DRÜBER ÜBER DIESE SCHEISS MAUER! ABER DU SCHAFFTST ES NICHT! DU BIST NICHTS OHNE DIE ANDEREN! DU ALLEINE BIST SCHEISSE! DU HAST KEINE FREUNDE DU VERDAMMTES STÜCK SCHEISSE! WARUM LEBST DU ÜBERHAUPT! OHNE DICH IST ES VIEL SCHÖNER! WIR BRAUCHEN DICH NICHT!

Und wenn du dann irgendwann bei mir drüben stehst, hast du kapiert, dass es nichts bringt, andere niederzumachen, damit du selber gut dastehst!
Also hör endlich auf damit! Du bist du, und die anderen sind die anderen, ich bin ich! Also warum kannst du nicht einfach leben und leben lassen?
Weil es auf der anderen Seite viel schöner ist, und wenn man es leicht haben kann, warum soll man es sich dann schwer machen? Ist ja klar!
Wenn es wirklich nur die Bequemlichkeit ist, dann hast du diese Worte nicht verstanden, und mich auch nicht...

Mauern werden aufgebaut, und viele werden wieder abgerissen. Aber diese eine Mauer wird bis ans Ende der Zeit die Menschen leiden lassen. Nur ich habe, begriffen, dass es nichts bringt, unüberwindbare Hürden nehmen zu wollen.
Ich habe zu mir selbst gefunden, zu meinem wahren ich,
und das ist auch gut so...

Ich ziehe meine Kreise
Im ruhigen Gewässer.
Wenn ich einen Stein in das Wasser werfe,
wer hat dann die Kreise gezogen?



Ich sehe die Einsamkeit
In den Herzen der Menschen
Jeder Mensch hat ein Herz.
Die meisten nur
Um am Leben zu bleiben.
Aber was ist das für ein Leben,
wenn das Herz einsam schlägt?


Ein Herz
Es hält dich am Leben
Ein Herz
Es bereitet dir Schmerzen
Ein Herz
hat jeder Mensch
aber nicht jeder nimmt das auch wahr.

Ein Herz
Kann aus Stein sein
Ein Herz
Kann allein sein
Ein Herz
Kann das Hirn ersetzen.
Ein Herz
Kann man so schnell verletzen.
Ein Herz
Und eine Seele sein
Ein Herz
Haben,
und man bleibt doch
allein.

Die Gerechtigkeit siegt
Sagen die Guten
Gerechtigkeit gibt es schon lange nicht mehr
Sagt die Realität
Die Gerechtigkeit muss man oft suchen
Sagen die, die hoffen
Gerechtigkeit ist der Tod
Sagt uns die Wahrheit.

Wie ein Schatten meiner selbst
Lebe ich neben mir her.
Sehe nicht mehr weiter hinaus
Als über die nächsten paar Stunden.
Ob ich es wagen soll, weiterzusehen?
Weiterzudenken?
Weiterzumachen?
Ich gehe, das heißt ich lebe
Ich existiere
Ich bin.
Ich lache, das heißt ich habe Freude
Ich kann sie teilen
Ich kann sie zeigen
Ich kann sie sein.
Ich weine, das heißt ich habe Trauer
Ich kann sie nicht teilen
Ich kann sie nicht zeigen
Aber ich kann sie leben.




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